
studierte Aufnahmetechnik und
elektroakustische Musik an der Fr. Chopin Akademie für Musik in Warschau. Nach
der Beendigung ihres Studiums arbeitete sie als Musik-Herausgeberin,
Soundengineer und Musikproduzentin für die Hungaroton Recording Company und das
ungarische Radio. Sie war außerdem als Mitglied des ersten
Computermusik-Forschungsprojekts in Ungarn am Institut für Musikwissenschaften
tätig. 1989 war sie als Fulbright-Stipendiatin bei Charles Dodge am Brooklyn
College, später bei John Chowing an der Stanford University.
Nach ihrer Rückkehr aus den USA 1990
gründete sie die ungarische Computer Music Foundation, um die Entwicklung
zeitgenössischer Musik in Ungarn voranzutreiben. Seit Anfang der 1990er Jahre
ist sie die Hauptorganisatorin der Kompositions- und Computermusikkurse des
Internationalen Bartók Festivals, der Short Circuits Contemporary Music Days
und seit 1998 des Making New Waves Festival für zeitgenössische Musik in
Budapest. Zwischen 1993 und 1995 entwickelte sie das Kursprogramm für
musikalische Informatik an der Universität in Pécs und das Curriculum für
elektronische Musik an der Liszt Akademie für Musik in Budapest. 2001 erhielt
sie zwei Preise der Electroacoustic Music Competition in den Bereichen
Multimedia und Soundart. Ihre künstlerische und wissenschaftliche Arbeit
beschäftigt sich hauptsächlich mit der Rolle des Timbres in der Neuen Musik.
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