03.12.2011 - 19:30 Uhr Josefine singt
Ein Liederabend nach Franz Kafka mit Musik von Wolfgang von Schweinitz.
Seit
1997 erarbeitet opera silens kontinuierlich grenzgängerisches
Musiktheater in Hamburg und lotet die Grenzen des Mediums aus: mit
Arbeiten zu Erik Satie, zur Barockoper oder wie im vergangenen Jahr mit
dem Tourette-Musiktheater NEUROVISIONS. Jetzt beschäftigt sich opera
silens mit Franz Kafkas Erzählung „Josefine, die Sängerin oder das Volk
der Mäuse“ und arbeitet mit dem Komponisten Wolfgang von Schweinitz und
der in Israel lebenden Sängerin Josefine Kaum zusammen. Die war einst
Sänger-Wunderkind in Prag, musste sich infolge einer Erbkrankheit vor
einigen Jahren in Haifa mit Mäusegenen therapieren lassen und tritt
seitdem nur sehr selten auf. Doch die Kritiker schwärmen ungebrochen von
ihrem Timbre, „das mit menschlichen Maßstäben nicht mehr zu
beschreiben“ sei.
Gesang: Josefine Kaum I Violoncello: Agnieszka
Dziubak I Stimme: Frauke Aulbert | Darsteller: Kurt &
Ludwig-Christian Glockzin I Regie: Hans-Jörg Kapp I Dramaturgie: Mascha
Wehrmann I Bühne und Kostüme: Marcel Weinand I Klangregie: Thomas
Schmölz | Produktion: 2eleven || zeitgenössische musik projekte
Eine
Produktion von opera silens und Kampnagel Hamburg, gefördert durch die
Hamburger Kulturbehörde und die Rudolf Augstein Stiftung.
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Preise: 12 € / 8 € (erm.)
Karten hier online kaufen.
Weitere Aufführungen: Donnerstag, 1. Dezember 2011,
19.00 Uhr Kampnagel, k1
Sonntag, 4. Dezember 2011,
18.30 Uhr, Kampnagel, k1 |