01.12.2011 - 19:00 Uhr Josefine singt
Ein Liederabend nach Franz Kafka mit Musik von Wolfgang von Schweinitz.
Seit 1997 erarbeitet opera silens kontinuierlich grenzgängerisches Musiktheater in Hamburg und lotet die Grenzen des Mediums aus: mit Arbeiten zu Erik Satie, zur Barockoper oder wie im vergangenen Jahr mit dem Tourette-Musiktheater NEUROVISIONS. Jetzt beschäftigt sich opera silens mit Franz Kafkas Erzählung „Josefine, die Sängerin oder das Volk der Mäuse“ und arbeitet mit dem Komponisten Wolfgang von Schweinitz und der in Israel lebenden Sängerin Josefine Kaum zusammen. Die war einst Sänger-Wunderkind in Prag, musste sich infolge einer Erbkrankheit vor einigen Jahren in Haifa mit Mäusegenen therapieren lassen und tritt seitdem nur sehr selten auf. Doch die Kritiker schwärmen ungebrochen von ihrem Timbre, „das mit menschlichen Maßstäben nicht mehr zu beschreiben“ sei.
Gesang: Josefine Kaum I Violoncello: Agnieszka Dziubak I Stimme: Frauke Aulbert | Darsteller: Kurt & Ludwig-Christian Glockzin I Regie: Hans-Jörg Kapp I Dramaturgie: Mascha Wehrmann I Bühne und Kostüme: Marcel Weinand I Klangregie: Thomas Schmölz | Produktion: 2eleven || zeitgenössische musik projekte
Eine Produktion von opera silens und Kampnagel Hamburg, gefördert durch die Hamburger Kulturbehörde und die Rudolf Augstein Stiftung.
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Preise: 12 € / 8 € (erm.)
Karten hier online kaufen.
Weitere Aufführungen:
Samstag, 3. Dezember 2011,
19.30 Uhr Kampnagel, k1
Sonntag, 4. Dezember 2011,
18.30 Uhr, Kampnagel, k1 |